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Über 12.000 Amtshandlungen in Sachen Sauberkeit haben die WasteWatcher als Organe der öffentlichen Aufsicht seit Beginn ihrer Arbeit im Februar 2008 getätigt - heute feiern sie ihr 3-jähriges Jubiläum. "Wien zählt zu den saubersten Städten der Welt, unsere Service-Angebote an die Wienerinnen und Wiener greifen und die strengen Kontrollen der Sauberkeitsspielregeln zeigen ihre Wirkung", so Umweltstadträtin Ulli Sima beim heutigen Mediengespräch des Bürgermeisters.
Die Bilanz 2010 ist sehr erfreulich: Es gab um 24 % mehr Amtshandlungen und fast eine Verdreifachung der Infogespräche. "Uns geht es nicht um maximale Strafen, sondern um maximale Sauberkeit. Das Geld, das die WasteWatcher bei Sauberkeitsverfehlungen einnehmen, ist natürlich zweckgebunden für Sauberkeitsmaßnahmen in der Stadt", betont Sima. Die Erfolgszahlen lassen sich aber nicht nur in jenen vom Amtshandlungen messen, sondern sehr konkret bei den messbaren Rückgängen von illegal abgelagertem Sperrmüll, "entführten" Einkaufswagerln, weggeworfenen Tschickstummeln und liegen gelassenem Hundekot auf Wiens Straßen und Gehsteigen.
WasteWatcher wirken - weniger Verunreinungen
Der Erfolg der Anstrengungen in Sachen Sauberkeit ist offensichtlich, er ist nicht nur subjektiv spürbar, sondern manifestiert sich auch in beeindruckenden Zahlen bei unterschiedlichsten Verunreinigungen:
50 Hauptberufliche WasteWatcher im Dienste der Sauberkeit
Die Erfolge konnten durch die sinnvolle Ausnutzung von Synergien durch als WasteWatcher ausgebildete AußendienstmitarbeiterInnen erreicht werden, deren Anzahl stetig ausgeweitet wurde: Bei Einführung der WasteWatcher 2008 gab es 30 Hauptberufliche bei der MA 48, im Laufe der Zeit kamen weitere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der MA 48 und später auch der MA 42 hinzu. Aktuell gibt es heute 50 hauptberufliche WasteWatcher und 370 ausgebildete Mitarbeiter bei der MA 48 und MA 42, die die Kontrollfunktion im Rahmen ihrer Tätigkeiten im Außendienst mitmachen.
Hohe Beliebtheistwerte der WasteWatcher - 87% der Bevölkerung dafür!
Die WasteWatcher erfreuen sich bei der Wiener Bevölkerung großer Beliebtheit. Auch drei Jahre nach deren Einführung unterstützen 87 % der Bevölkerung die Arbeit der WasteWatcher, lediglich 6 % lehnen die Kontrollorgane ab, ein sensationeller Wert für eine derartige Straftruppe. "Jeder muss sich in Wien an die Sauberkeitsspielregeln halten. Wir werden natürlich auch dieses Jahr unsere Offensiven für noch mehr Sauberkeit in Wien verstärken, unser Angebot steht, es gibt keine Ausreden mehr", so Sima. Neben den Kontrollen wird es auch wieder eine Vielzahl von bewusstseinsbildenden Maßnahmen geben, wie die alljährliche Mitmachaktion "Wien räumt auf! Mach mit!" im Mai oder das Mistfest im September.
Aktionstage: Hohe Präsenz durch konzertierte Kontrollen in den Bezirken
Seit Sommer 2008 werden auch Aktionstage durchgeführt, an denen in ausgewählten Bezirken zwischen 40 und 100 WasteWatcher konzentriert Kontrollen durchführen. 2011 sind 22 derartige Aktionen geplant, im Schnitt 2 pro Monat. Die nächsten finden beispielsweise am 12. und am 26. Februar - diesmal im Westen Wiens - statt.
Die WasteWatcher sind sowohl in Uniform, mit Gilets als auch in zivil unterwegs.
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