Entwicklungsgebiet Aspern Areal © Redl
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Eine Seestadt für Aspern

Wien ist eine wachsende Stadt, die im Zentrum Europas und als Partner in der Europaregion CENTROPE eine maßgebliche Rolle spielt. Darauf ausgerichtet ist auch die Wiener Stadtentwicklung, die mit dem Stadtentwicklungsplan STEP 05 seine neue Rolle aktiv definiert hat. Eines der 13 definierten Zielgebiete ist das Flugfeld Aspern. Das Gebiet erstreckt sich vom Nordufer der Donau bis ins ehemalige Flugfeld Aspern und ist mehr als 1.800 ha groß. Kernstück dabei ist "aspern - Die Seestadt Wiens", die an der Achse Wien-Bratislava zum internationalen Anziehungspunkt und zur Drehscheibe für Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung werden soll.

Das 240 ha große Areal mit einem See im Zentrum verwandelt sich in mehreren Ausbaustufen zu einer modernen "Stadt von morgen“: eine Stadt zum Wohnen und Arbeiten, eine Stadt der Hochtechnologie, für Studierende ebenso wie für ForscherInnen, KünstlerInnen und innovative Unternehmen. Am ehemaligen Flugfeld Aspern entstehen so nicht nur wichtige Arbeitsplätze für den Norden Wiens. Ebenso werden auch die neuen BewohnerInnen und die ansässige Bevölkerung vom vielfältigen Angebot, wie zum Beispiel dem See und einer großzügigen Grünanlage im Zentrum, profitieren. Besonders wichtig bei den Planungen war es der Stadt, die BürgerInnen frühzeitig in den Planungsprozess einzubinden

Erholung vor der Haustür mit neuen Wasser- und Grünflächen

Die hochqualitativen Grünflächen und Erholungsräume werden den neuen Stadtteil prägen und sind entsprechend großzügig dimensioniert: Der zentrale See wird unterschiedlich gestaltet. Beim nördlichen Ufer überwiegt der urbane Charakter und lädt zum Flanieren an der Uferpromenade oder zum Verweilen in Kaffeehäusern und Lokalen ein. Im südlichen Abschnitt werden Wiesen für sportliche Aktivitäten eingeplant. Über den östlichen und den westlichen Grünstreifen wird das Flugfeld direkt an das "Lobauvorland" angebunden. Gemäß Masterplan sollen diese Grünbrücken auch als Überwindung der Verkehrsbarrieren in den Norden verlängert werden.

Ausbau der Öffis noch vor dem Straßenbau abgeschlossen

Alle wichtigen Einrichtungen des neuen Stadtteils sind möglichst in fußläufiger Entfernung untergebracht. Ein dichtes Netz an Bus- bzw. Straßenbahnlinien garantiert ein rasches Erreichen entfernterer Ziele. Die geplanten Fuß- und Radwege sollen das Flugfeld mit den angrenzenden Siedlungen verknüpfen. Kernstück der Entwicklung ist der Ausbau des U-Bahnnetzes. Mit der Verlängerung der U2 nach Aspern ist man künftig in 22 Minuten in der City. Und auch von Bratislava ist das Flugfeld nur 28 Bahn-Minuten entfernt.
 

02.09.2009