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Peschek und Häupl: Gemeinsamer Kampf für Lehrlings-Rechte!

"Die Ausbeutung von Lehrlingen ist inakzeptabel und muss eine Ende haben", sind sich der Jugendvorsitzende der FSG Wien und Wiener SPÖ-Lehrlingssprecher, Christoph Peschek und der Wiener SPÖ-Jugendkoordinator, Bernhard Häupl einig. Ihre gleichzeitige Forderung: Eine Ausbildungsoffensive.

Aus diesem Grund führten AktivistInnen von FSG Wien und SPÖ Wien in den letzten Wochen ganze 70 Verteilaktionen vor allen Wiener Berufsschulen und zahlreiche Jugendveranstaltungen in Betrieben durch. Das Motto: "Ausbildung statt Ausbeutung!"

Jeder Wiener Lehrling hatte mindestens einmal Kontakt mit der SPÖ Wien bzw. FSG Wien. Das sei gerade auch vor dem Hintergrund bemerkenswert, dass sich "ja die FPÖ permanent als Jugendpartei aufspielt, jedoch keinen Finger rührt, wenn es um die echten Anliegen der Jugendlichen geht. Im Gegenteil, Strache und Co. wollen in ihrer Ideen- und Visionslosigkeit Superreichen und Firmenbossen Steuergeschenke bereiten. Bei den Lehrlingen kommt das absolut nicht an", stellten sie klar.

Führen Aktionen in Lehrwerkstätten weiter
"Die Rückmeldungen auf unsere Info-Kampagne wiederum waren sehr positiv", informierten Peschek und Häupl und kündigten an: "Auf Grund des großen Interesses und des positiven Feed-Backs werden wir unsere Aktionen in den Lehrwerkstätten und Betrieben auf jeden Fall bis Ende des Jahres weiterführen!"

Peschek und Häupl fordern bessere Qualität der Lehrausbildung, Studienzugang, höhere Lehrlingsentschädigung und Arbeitszeitverkürzung
Konkret fordern Peschek und Häupl eine bessere Qualität der Lehrausbildung inklusive Studienzugang mit erfolgreicher Lehrabschlussprüfung, höhere Lehrlingsentschädigungen und Einstiegsgehälter sowie eine Arbeitszeitverkürzung auf 35 Stunden in der Woche. "Und damit genau das, was von den Lehrlingen selbst an uns herangetragen wird." Außerdem sollen Betriebe, die keine Lehrlinge ausbilden, "spürbare Beiträge" in einen Berufsausbildungsfonds einzahlen. "Die Privatwirtschaft, die ja von top-ausgebildeten Jugendlichen profitiert, muss auch zur Verantwortung gezogen werden", betonten sie.

"Gerechtigkeit" sei das Um und Auf, wenn es um Politik für Lehrlinge geht. Wien habe hier eine Vorreiterrolle inne, so Peschek und Häupl. Denn mit der Ausbildungsgarantie, dem Neubau der Berufsschule für Verwaltungsberufe, der kostenlosen Berufsmatura, dem Lehrlingskulturprojekt 'Go4Culture' und den Jugendwohnungen leiste die Stadt einen echten Beitrag für die Jugend.

"Wir schauen drauf, dass bei der Lehrlingsausbildung was weitergeht. Gemeinsam mit den Betroffenen wollen und werden wir auch in Zukunft für mehr Lehrlings-Rechte kämpfen!", so Peschek und Häupl abschließend. 

Personen:

11.11.2011