Blutspendeaktion 600x150 © Rene Wallentin
© Rene Wallentin

Wiener Blut - Vielfalt tut gut

Mit dem Ziel, ein sichtbares Zeichen gegen die Hetzpolitik von Strache und der FPÖ zu setzen, trafen sich Wiener SPÖ-KandidatInnen mit Migrationshintergrund zum gemeinsamen Blutspenden in der Wiener Blutspendezentrale des Roten Kreuzes. Die Aktion stand unter dem Motto „Wiener Blut – Vielfalt tut gut“.

Die aktuelle Plakat-Kampagne der FPÖ könnte deutlicher nicht sein: Wenn Strache das „Wiener Blut“ schützen will, dann ist das Rassismus pur. Er hat damit erreicht, was er bezweckt hatte: Er wird in einschlägigen Foren aufs Ekelhafteste bejubelt. FPÖ-Generalsekretär Vilimsky forderte sogar ein generelles "Zuwanderungsverbot für alle Menschen aus dem islamischen Raum" und bezeichnete Moscheen als „Brutstätten des radikalen Islams“. Das sind Verbalentgleisungen der schäbigsten Art, mit denen die FPÖ bewusst das friedliche Zusammenleben der Menschen schädigen will. Dieser menschenverachtende Politikstil ist aufs Schärfste zurückzuweisen!

 

 

Wiener SPÖ: Politik des Miteinanders
Die Wiener SPÖ steht für eine Politik des Miteinanders und das zeigt sie symbolisch auch mit der Aktion „Wiener Blut – Vielfalt tut gut“. "Die Islamfeindlichen Aussagen verurteilen wir auf das Schärfste!", betonen Gemeinderätin Nurten Yilmaz und Gemeinderat Omar Al Rawi. „Gerade im Fastenmonat Ramadan den rund 500.000 in Österreich lebenden Musliminnen und Muslimen auszurichten, was man von ihren Gebetsräumen hält, ist ein Schlag in deren Gesicht", stellen die beiden unisono fest. „Die Fastenzeit hat für Musliminnen und Muslime eine besondere Bedeutung. Spiritualität, Hilfsbereitschaft, Solidarität, Nächstenliebe und Spendenbereitschaft sowie intensive Andacht und die innere Einkehr stehen im Mittelpunkt. Vereine und Moscheen nutzen auch diese Gelegenheit, um Nachbarn und Freunde zum gemeinsamen ‚IFTAR/ Fastenbrechen nach Einbruch der Dunkelheit’ einzuladen“, informieren die beiden. „Während Strache hetzt, bauen andere Barrieren ab. Die FPÖ-Politiker von Strache abwärts sollten sich durchwegs schämen!“, so Al Rawi und Yilmaz.

„Die wahren Hassprediger befinden sich in der FPÖ-Zentrale. Ihre Politik ist einzig darauf abgestellt, das Ego von Herrn Strache zu befriedigen. Verantwortungsbewusstsein und Rückgrat sind ihm völlig fremd. Dieser Menschenverachtung schieben wir einen Riegel vor. Die Wiener Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten lassen nicht zu, dass Strache friedlich zusammenlebende Menschen hemmungslos gegeneinander aufhetzt. Wir treten mit aller Schärfe gegen diese ekelhafte Geisteshaltung auf!“, stellt Gemeinderat Peko Baxant klar.

Strache-Kampagne kann Leben gefährden
Mit der Blutspendeaktion macht die Wiener SPÖ auch auf eine weitere Tatsache aufmerksam: „Rund ein Drittel der Beschäftigten im Wiener Gesundheits- und Pflegesystem hat Migrationshintergrund. In den körperlich besonders anstrengenden Bereichen Langzeitpflege und Geriatrie liegt dieser Anteil sogar bei fast zwei Drittel“, informiert Gemeinderätin Anica Matzka-Dojder. „In den unzähligen multikulturellen Pflege-Teams wird eine hohe Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit gelebt. Die Gruppe der Pflegepersonen ist ein erfolgreich gelebtes Beispiel dafür, wie ein funktionierendes Zusammenleben und Miteinander stattfinden kann. Ohne diese Menschen würde unser System zusammenbrechen. Ein Risiko, dass Strache offenbar in Kauf nimmt!", kritisiert sie scharf.

„Wir alle sind WienerInnen und das kann uns auch kein Aufhetzer absprechen!“, so der gemeinsame Tenor der Wiener SPÖ-Kandidatinnen und -Kandidaten.

Artikel diepresse

Artikel wienweb

Artikel Österreich

Artikel Kronen Zeitung

Bericht Puls4 Stadtreport

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  • 24.08.2010