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In einem renommierten Wiener Meinungsforschungsinstitut stapeln sich Berge aus tausenden ausgefüllten Fragebögen. Die von Bürgermeister Michael Häupl und Landesparteisekretär Christian Deutsch initiierte größte Mitgliederbefragung in der Geschichte der Wiener SPÖ ist ein großer Erfolg. Das steht bereits fest. „Jetzt warten wir gespannt auf die Ergebnisse“, erklärt Deutsch. Die Resultate der Umfrage, die allen SPÖ-Mitgliedern in Wien reichlich Raum für Anregungen und Feedback an die Adresse der eigenen Partei bot, werden im September erwartet.
An die 7.000 Mitglieder haben sich die Zeit genommen, im Juni den 4-seitigen Bogen mit mehr als 25 Fragen gewissenhaft auszufüllen. „Das ist – gemessen an anderen vergleichbaren Aktionen – eine außergewöhnlich hohe Beteiligung“, sagt TrendCom-Geschäftsführer Gerhard Walter. Das Wiener Meinungsforschungsinstitut ist mit der minutiösen Auswertung aller Fragebögen betraut. „Immerhin gab es auch sieben so genannte offene Fragen, bei denen man eine frei formulierte Antwort hinschreiben konnte“, erklärt Walter. Diese knapp 50.000 individuellen Wünsche, Anregungen und Verbesserungsvorschläge zu erfassen und nach Themen zu sortieren, braucht natürlich seine Zeit.
Wie mit den Ergebnissen umgegangen wird, steht freilich schon fest. „Wir werden umfassend informieren, die richtigen Schlüsse ziehen und wichtige Zukunftsentscheidungen treffen“, so Landesparteisekretär Christian Deutsch.
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Ergebnisse der Mitgliederbefragung
Größte Mitgliederbefragung der Parteigeschichte gestartet